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| Feramas Weg in der Kunst erhielt eine entscheidende Wende, als sie in Afrika auf die Möglichkeit des Bronzegusses stieß. Hier in Mali beeinflussen die Kraft der Sonne und der Erde ihre Arbeit auf eine Art und Weise, wie sie ihr selbst entspricht. In diesem Sinne gibt Ferama in ihrer Kunst ihrem Wissen um die Lebendigkeit und Schönheit der Erde Gestalt und das Licht der Sonne verbindet sich in ihren Skulpturen mit dem der Erde. Viele der Skulpturen haben ihren Ursprung in alten Mythologien, speziell afrikanischen und asiatischen Ursprungs. Durch die Betrachtung und Berührung der Skulpturen entsteht eine Resonanz, die die Erinnerung an das eigene lebendige Wesen zum Schwingen bringt. Sie berühren im Betrachter altes Wissen, das sich mit der neuen Zeit verbindet. Die Künstlerin lebt in Paris.
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Auszug aus Feramas Rede zur Eröffnung ihrer Ausstellung "Licht der Erde" im Erotic Art Museum "... Mit meiner Kunst erinnere ich mich an Aspekte der Schönheit, denen ich mich sehr verbunden fühle, die ich aber dennoch nicht ganz und in jedem Moment in mir verankern kann. So schaffe ich Brücken, indem ich mit dem Metall der Erde arbeite und mich erinnere an Informationen, die aus dem Erdfeuer kommen und sie weiterreiche an Menschen und heute Abend an Sie. Und indem ich mich erinnere können auch Sie sich erinnern. Doch sind die Formen, die Sie hier mit Ihren Augen sehen und mit Ihren Händen spüren können, auch für Sie wiederum nur nur eine Brücke, eine Brücke zu der eigentlichen Schönheit, die in den Skulpturen lebt. Es sind dies Aspekte, die in der Erde und dem Feuer lebendig sind, so wie das Licht der Erde, die Liebe, Kraft und Lebendigkeit, aber auch Sanftmut und Hingabe. Diese Aspekte der Schönheit nehmen eine neue Form an und werden auf diese Art spürbar. Und was Sie im Kontakt mit den Bronzen spüren, das sind Sie selbst; deren Gelassenheit ist Ihre Gelassenheit, deren Sinnlichkeit ist Ihre Sinnlichkeit und deren Schönheit ist Ihre eigene Schönheit. Es entsteht die Sehnsucht und die Faszination und der Augenblick der Schönheit für uns." Juni 2005
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